Ich hab meine Blogrolle gelöscht, bringt ja nix, das Ding, müssten ja hunderte drauf stehen. Einer müsste aber, der
Herr Kid, der ist nen doller, ich würd nich sagen A, ist ja doof, diese Schubladisierung, aber trotzdem nen doller. Auch
hier zu hören.
Ist Unzufriedenheit tatsächlich eine deutsche Krankheit oder letztendlich sogar ein Lebensgefühl? Es kann doch nicht angehen, dass um sieben der Wecker klingelt, meine Laune noch unterm Keller ist, die Unzufriedenheit mitten auf die Stirn gemeißelt wurde, in den letzten Jahren und ich, nachdem ich Staubwedel und Staubsauger geschwungen habe, urplötzlich gute Laune habe nur um andere Blogs zu lesen, die mir, wahrscheinlich aus purer Frechheit, tagtäglich beweisen, wie es eigentlich sein sollte und bei mir selbst dann nicht ist. Dann ist sie wieder da, diese deutsche Krankheit, die uns alle zu Bundeskanzlern oder Bundestrainern macht, die alles besser können, als die anderen, dann aber wieder mehr Unzufriedenheit wecken. Mein Notizblock sagt mir etwas anderes, nur sind die Gedanken, die da aneinandergereiht wurden, ordentlich verschroben, nicht konform, unverstanden, selbst von mir und deshalb bin ich schon wieder unzufrieden.