Briefe an die Geliebte II
Geliebte,
es ist so, wie es ist. Ich genieße jeden Gedanken, der in deine Richtung schweift, jede Fantasie, jeden Anflug von Lust, der mit dir zu tun hat, die Erinnerungen an das, was war, die bizarren Treffen in stickigen Büros und abartigen Toiletten. Ich will mehr und weiß gleichzeitig, dass ich nicht mehr will. Ich kenne das, ich habe es schon oft versucht zu spielen, dieses hinterlistige Spiel untreuer Männer, Zeit schinden, unverfängliche Orte suchen, Ausreden, sich ja nichts anmerken lassen, auch in Momenten großer Begierde, bloß nicht nachts laut im Traum sprechen. Wofür diese ganze Quälerei? Für einen kurzen Augenblick, in dem wir einen Teil unserer Lust ausleben können? Für ein paar Berührungen, die lange ersehnt werden, erkämpft werden müssen? Ja, und das ist des Pudels Kern, ich genieße das bisschen, das wir haben, es bereichert mein Leben, obwohl es moralisch fragwürdig ist, es ist ein Teil meines Lebens geworden, der Teil, der die absolute Lust in der Fantasie abbildet. Ich habe noch nie für einen Menschen so etwas empfunden. Nicht verliebt zu sein und trotzdem jemanden zu vermissen, körperlich.
Ich stelle nichts mehr in Frage und lasse mich in deine Arme fallen, du entscheidest über sein oder nicht sein, ich genieße das, was ich bekommen und vermisse, was nicht sein kann. Und sollten wir uns vor deinem Urlaub nicht mehr sehen können, werde ich in der Zeit nicht verzagen, sondern an das denken, was war, was ist und was hätte sein können.
Dein Geliebter.
es ist so, wie es ist. Ich genieße jeden Gedanken, der in deine Richtung schweift, jede Fantasie, jeden Anflug von Lust, der mit dir zu tun hat, die Erinnerungen an das, was war, die bizarren Treffen in stickigen Büros und abartigen Toiletten. Ich will mehr und weiß gleichzeitig, dass ich nicht mehr will. Ich kenne das, ich habe es schon oft versucht zu spielen, dieses hinterlistige Spiel untreuer Männer, Zeit schinden, unverfängliche Orte suchen, Ausreden, sich ja nichts anmerken lassen, auch in Momenten großer Begierde, bloß nicht nachts laut im Traum sprechen. Wofür diese ganze Quälerei? Für einen kurzen Augenblick, in dem wir einen Teil unserer Lust ausleben können? Für ein paar Berührungen, die lange ersehnt werden, erkämpft werden müssen? Ja, und das ist des Pudels Kern, ich genieße das bisschen, das wir haben, es bereichert mein Leben, obwohl es moralisch fragwürdig ist, es ist ein Teil meines Lebens geworden, der Teil, der die absolute Lust in der Fantasie abbildet. Ich habe noch nie für einen Menschen so etwas empfunden. Nicht verliebt zu sein und trotzdem jemanden zu vermissen, körperlich.
Ich stelle nichts mehr in Frage und lasse mich in deine Arme fallen, du entscheidest über sein oder nicht sein, ich genieße das, was ich bekommen und vermisse, was nicht sein kann. Und sollten wir uns vor deinem Urlaub nicht mehr sehen können, werde ich in der Zeit nicht verzagen, sondern an das denken, was war, was ist und was hätte sein können.
Dein Geliebter.
irre - 21. Jul, 06:59